Orte

Die Orte, an denen unsere Geschichten spielen, sind alle etwas ganz besonderes. Die Geschichte spielt im Stadtteil Altenhausen und bis auf Noras Farm, befinden sich alle wichtigen Locations in diesem Stadtteil.

AfterFive

Das AfterFive ist eine queerfreundliche Bar in Altenhausen, die von Clemens betrieben wird. Sie befindet sich mitten in der Stadt und ist der Ort, an dem die Rangers sich häufig zusammenfinden. Geöffnet ist täglich von 17:01 bis 05:01. Montags ist Ruhetag.

Rainers Zeitungsstand

Direkt neben Petras Pita Place befindet sich Altenhausens älteste Institution. 

Kaffee wie Motoröl, Crossaints wie Holzkohle und eine Laune wie ein überarbeiteter Kanalarbeiter. Das ist Rainers Zeitungsstand. 

Welche Drucksachen Rainer an seinem Stand verkaufen darf wird leider von der Liga bestimmt. Er selbst würde 99% dieser Propagandahefte gar nicht verkaufen. Rainer ist Informant für alle, die unabhängige Informationen brauchen. Aber pssst...

Hitomis Teestube

Am Ende der Altenhausener Straße liegt Hitomis Teestube... leider direkt neben Stefans stinkender Spelunke. Aber zum Glück zieht der Mief in der Regel in die andere Richtung. 

Hitomi wählt jeden ihrer Tees höchst selbst aus und die duftenden Dämpfe verbreiten sich auf der ganzen Straße.

Nirgends kann man so gemütlich sitzen und die Seele baumeln lassen. Hitomi führt die Teestube bereits in neunter Generation. 

Asia Shop

Ob Lebensmittel, Geschirr, Räucherstäbchen oder Mangas: wenn es aus Fernost kommt, kann man es hier kaufen. 

Der Altenhausener Asia Shop ist der absolute Mega Store und Leute aus der ganzen Stadt kommen her um hier einzukaufen.

Ob die Waren authentisch sind oder Klischees bedienen muss man schon selbst entscheiden. Die Kochmesser sind eine uneingeschränkte Empfehlung.

Die blauen Treppen

Im Erdgeschoss sind ein paar zwielichtige Geschäfte. Dominiert wird das Gebäude jedoch von dem bombastischen Outlet Store, der über vier Etagen geht. 

Hier kauft man alles zum Spotpreis. Ausbeutung und Dumpinglöhne garantiert. 

Irgendwie hat noch ein Apartment in das Gebäude gepasst und dort wohnt der Sekretär. Die Leute in Altenhausen wissen das und so hat der liebe Sekretär schonmal einen brennenden Beutel voller Hundescheiße vor der Tür liegen, wenn er nach Hause kommt. 

Die Villa

Protzig. Teuer. Bonzig. Diese alte Villa aus der Gründerzeit gehört einer Familie, die so reich ist, dass sie es sich erlauben kann keinen Namen am Klingelschild zu haben.

Das Nebenhaus wurde ursprünglich für die Leibeigenen gebaut und gilt jetzt als Altenhausens engste Wohnung. 

Wenn man hier vorbeigeht fühlt man sich sogar arm, wenn gerade der Lohn auf dem Konto eingegangen ist. 

Liga Tower

Direkt an das HQ des Schwadrons grenzt der Turm der Liga. Dort haben die ihre Parteizentrale. Weil das Ding so hoch ist hat von Graureiher nicht nur einen ungestörten Blick auf das Viertel, auch die Überwachung durch zahlreiche Kameras gestaltet sich relativ leicht. 

Der angrenzende Park ist mehr Image als echte Erholung. Nicht mehr als ein Grünstreifen, kameraüberwacht und voll mit defensiver Architektur. 

Petras Pita Place

Frischer knackiger Salat, duftendes Brot und brutzelndes Gyros. Dafür steht Petras Pita Place. 

Petra hat immer schlechte Laune, aber dafür umso besseres Gyros. Auch in vegan. Sagt sie zumindest. 

Vor ein paar Wochen hat die Liga versucht den Laden dicht zu machen. Dem Typen vom Schwadron, der die Räumung ankündigen sollte, fehlt seitdem ein Ohr.

Stefans stinkende Spelunke

Wenn das Gesundheitsamt hier eine Kontrolle durchführen würde, dann würden die den Laden mit absoluter Sicherheit dicht machen. 

Wenn es aus der Friteuse kommt, kann man es hier kaufen. Die Durchfallgarantie liegt bei nahezu 100%, aber günstiger kann man in Altenhausen kaum "essen". 

Der Altenhausener Kurier schreibt über Stefans stinkende Spelunke: "Das abstoßendeste gastwirtschaftliche Verbrechen dieses Planeten. Aber kultiger geht es wohl kaum. Top Empfehlung."

Die alte Kirche

Das älteste Gebäude in Altenhausen ist eine Kirche. Zumindest die obere Etage ist noch erhalten. Unten ist ein Computergeschäft eingezogen. Wegen der Wirkung hat man die Fassade der Kirche erhalten und das Geschäft einfach unten drunter gebaut. So geht Gentrifizierung. 

Nebenan ist eine Bankfiliale und die letzten beiden funktionierenden Geldautomaten des Viertels. Bargeld ist nicht mehr so hot. 

Bertis Kiosk

Die gute Seele Altenhausens heißt Berti und Berti betreibt einen Kiosk. Hier kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit Kleinigkeiten kaufen. Obst, Backwaren, Zigaretten, Alkohol und Munition. Wann Berti schläft weiß niemand, nichtmal Berti.

Wenn man sich mal irgendwo ungestört unterhalten oder geheime Pläne schmieden will, dann sperrt Berti auch schon mal gerne die Tür für ein paar Minuten ab. 

Ecke Grummeneier Straße

Auf der Grummeneier Straße wird's richtig teuer. Da kosten die Apartments mehr als ein durchschnittliches überzogenes Philosophiestudium. Eine Baustelle macht die Zufahrt schon seit geraumer Zeit unmöglich. Wir vermuten, dass die Leute die dort leben einfach nichts mit Altenhausen zu tun haben wollen und die Baustelle Fake ist.

Nebenan sind die Wohnungen direkt viel billiger. Im Erdgeschoss wohnt Clemens und oben drüber haben die angeblich sogar Balkone.

Schwadron HQ

Direkt neben der Villa liegt ein alter Wirtschaftshof, den das Schwadron zu ihrem Hauptquartier umgebaut hat. Das passt den reichen Bonzen in der Villa natürlich nicht. Dem Schwadron ist das ziemlich egal und so wurden aus Klassenfeinden Verbündete gegen die Liga. 

Offensichtlich finden die Schergen vom Schwadron es gar nicht so toll, wenn man Fotos bei ihnen macht. Wir durften natürlich erstmal unsere Ausweise zeigen.

Altenhausener Straße 321 A und B

Neben dem AfterFive liegt das Apartmenthaus Altenhausener Straße 321 A und B. Hier wohnen so viele Menschen, dass keiner mehr weiß, welches Fahrrad von wem ist. Ist aber auch egal, denn der Fahrradkeller ist vor zwei Jahren vom Vermieter verbarrikadiert worden. 

Es riecht ständig so, als sei jemand gestorben, die Briefkästen sind abgerissen und die Treppen sind eine Gefahr für Leib und Leben. Biene wohnt hier im zweiten Stock. 

Trotz all dieser Widrigkeiten halten die Leute hier zusammen und für die Familie Geflüchteter im Flügel B wird auch schon mal gemeinschaftlich die Miete bezahlt.